Gewalt ansprechen

Beraten und Helfen

Neben der Behandlung akuter Verletzungen steht die Sicherheit der Patientin an erster Stelle.

Empfehlungen

„Mehr Mut zum Reden – von misshandelten Frauen und ihren Kindern“ (deutsch und türkisch)

Die Broschüre richtet sich an die anderen Beteiligten am Gewaltgeschehen und an alle, die mit misshandelten Müttern und ihren Kindern in Kontakt kommen. Die Veröffentlichung geht auf einen Text von Barbro Metell zurück, die in Schweden viele Jahre in einer Spezialberatungsstelle für Kinder und Mütter, die misshandelt wurden, gearbeitet hat. Kostenlose Download und Bestellung unter:

Zeitbild MEDICAL „Häusliche Gewalt: Sprechen Sie darüber!“

Die vierseitige Patienten-Informationen informiert über die Formen und Auswirkungen von Gewalt und ermutigt betroffene Frauen, aktiv zu werden und Hilfe zu suchen. Das Material kann in der Arztpraxis ausgelegt werden.
Kostenlose Bestellung und Download unter:

Broschüre „Mehr als das Herz gebrochen“

(Patientinneninformation zu gesundheitlichen Folgen von Gewalt)

Erkennen und Ansprechen

Gewalterfahrungen der Patientinnen zu erkennen und anzusprechen stellt eine Herausforderung im ärztlichen Alltag dar.

Studie: Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland
Im August 2013 ist die Langfassung der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland" erschienen. Mit der im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführten Studie, wurden erstmalig umfangreiche Daten erfasst zu Gewalt und Diskriminierung in unterschiedlichen Lebensbereichen, zu psychischer und physischer Gesundheit, Partnerschaft und Familie, sowie zur beruflichen Situation und Lebenssituation von Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen und Frauen mit Behinderungen in besonders hohem Ausmaß Opfer von Gewalt in jeglicher Form werden und darüber hinaus oft vielfältigen Formen von Diskriminierungen und struktureller Gewalt ausgesetzt sind.

Empfehlungen

Ärztliche Gesprächsführung, Untersuchung und Nachbetreuung von Frauen nach mutmaßlicher sexueller Gewaltanwendung

Praktische Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe unter Berücksichtigung ärztlicher, psychologischer, rechtlicher und polizeilicher Aspekte.

Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung

Der Leitfaden gibt Anregungen, welche Aspekte bei welcher Beeinträchtigung dringend zu beachten sind. Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V., die Frauenhauskoordinierung e.V. und Weibernetz e.V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung haben diesen Leitfaden speziell für Mitarbeiterinnen in Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Frauennotrufen und Interventionsstellen erstellt, um ihnen die Beratungsarbeit von Frauen mit Behinderung, die von Gewalt betroffen sind, zu erleichtern.

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zu häuslicher Gewalt:
Hintergründe, Daten, Ausmaß und gesundheitliche Folgen von Gewalt:

Robert-Koch-Institut/Statistisches Bundesamt (Hrgs.), „Gesundheitliche Folgen von Gewalt gegen Frauen“

Umfassendes Informationspaket

der Kassenärztlichen Bundesvereinigung mit Qualitätszirkel-Handbuch, aktuellen Fortbildungen, Flyer „Qualitätszirkel in der ambulanten Versorgung“ sowie einem Kurzfilm „Intervention bei häuslicher Gewalt“

Anschauliches Beispiel eines Qualitätszirkels zum Thema „Häusliche Gewalt“:
Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zu häuslicher Gewalt
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